Die Fotos von mir entstanden im Jahr 2015 nach einer schönen, leicht anstrengenden Bergwanderung im südlichen Patagonien (Argentinien). Zu meiner Person: Ich ( geboren im Jahr 1953 am Niederrhein ) habe vor wenigen Jahren meine Tätigkeit als Wirtschaftsinformatiker aufgegeben, um mehr Zeit für mein Privatleben mit meiner Frau und unsere gemeinsamen Reisen zu haben. |
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Zum Fotografieren: Seit mehr als 30 Jahren fotografiere ich als fotografischer Amateur spontan Menschen, die ich im öffentlichen Leben kennenlerne. Da ich nicht aus grosser Distanz mit einem Teleobjektiv fotografiere, sondern meist mit einer Portraitbrennweite und der damit verbundenen Aufnahmedistanz von weniger als 2 Meter, ist eine Kontaktaufnahme gewollt und notwendig. Das das Einholen der Erlaubnis zum Fotografieren in Mitteleuropa oft mit langen Diskussionen verbunden ist ( Viele Leute reagieren sehr verwundert, wenn sie für ein Foto angesprochen werden und der Gesetzgeber kriminalisiert die Strassenfotografie ), entstehen meine Fotos meist während Reisen in diesbezüglich weniger komplizierte Länder, die ich i.d.R. zusammen mit meiner Frau unternehme. Tip: Willige Personen als Fotomotiv zu gewinnen ist einfacher bei Volksfesten oder ähnlichen Anlässen, zu denen sich die Leute besonders gekleidet haben und sich in einer Gruppe aufhalten. Die Aufnahme sollte dann angekündigt in Sichtweite der Gruppe gemacht werden. Meine Fotos enstehen langsam nach Beurteilung der Lichtsituation (Ausrichtung) und Auswahl des Bildhintergrundes. Ggf. gebe ich Hinweise zur Körperhaltung an die portraitierte Person. Ziel ist eine natürliche bzw. zufällig scheinende Pose in einer freundlichen und spannungsfreien Atmosphäre. Beim Fotografieren konzentriere ich mich allein auf die Person, die technischen Handlungen laufen im Hinterkopf nach vielfach trainiertem Muster. Ich versuche eine Kommunikation in gleicher Augenhöhe. Die Freude am Fotografieren und die Kommunikation mit den abgebildeten Leuten sind mir wichtiger als ein technisch perfektes Bild. Heute fotografiere ich meist digital mit einer Sony Alpha. Ich bevorzuge wenige Festbrennweiten. Früher habe ich für jede Gelegenheit das vermeintlich optimale Glas mitgeschleppt. Diese Zeit ist vorbei. Ich versuche alle Situationen mit zwei Objektiven zu meistern. Leider hat's bei mir lange gebraucht, mehr auf das Licht und das Motiv, als auf die Technik zu achten. (Einige der hier gezeigten Bilder stammen noch aus der Zeit mit schwerer Fototasche) Meist fokussiere ich mit der Einstell-Lupe bei abgeschaltenem Autofokus; geblitzt wird nur in Ausnahmefällen. Ein Studio benutze ich nur noch, wenn ich ausdrücklich darum gebeten werde. Die Studioarbeit empfinde ich inzwischen als Notlösung bei extrem schlechten Wetterbedingungen. Schon einige Jahre drucke ich selbst in für mich mehr als zufrieden stellender Qualität vorzugsweise auf mattes Papier mit Pigment-Tinte. |
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Wandel der Freizeitaktivitäten Mit der Corona-Pandemie wurden unsere Reiseaktivitäten abrupt beendet. Fotografieren war bei mir stets mit Reisen verbunden. Meine berufliche Tätigkeit erforderte in den letzten 15 Jahren an den Arbeitstagen den Aufenthalt ausserhalb unseres gemeinsamen Wohnsitzes in Hofheim. Die Abende nutzte ich nach Möglichkeit um meinen Interessen im Bereich der darstellenden Kunst nachzugehen. Ich nahm an Kursen (auch VHS) über Serigrafie, Lithografie und Radierrung und besonders Malerei teil. Seit der der Corona-Pandemie beschäftigte ich mich primär mit der Malerei, zuerst und auch heute noch mit der Aquarellmalerei, sowie der Ötlmalerei. |